Hochdosierte Jodtabletten - wissenschaftlich korrekt heißen sie Kaliumiodid-Tabletten - sättigen die Schilddrüse mit nicht-radioaktivem Jod. Sie verhindern, wenn sie zur rechten Zeit eingenommen werden, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse ansammelt.

Tritt bei einem schweren Unfall in einem Kernkraftwerk radioaktives Jod in die Umwelt aus, erhält die Bevölkerung im betroffenen Gebiet kostenlos Jodtabletten von den Behörden.

Beruhigend zu wissen: Es werden in Deutschland genügend Jodtabletten bereitgehalten, um die betroffene Bevölkerung - besonders Kinder und Jugendliche - gut zu versorgen.

Bei Entfernungen bis zu 100 Kilometern um ein Kernkraftwerk planen die Katastrophenschutzbehörden die Bevorratung und Ausgabe von Jodtabletten für alle Personen bis 45 Jahre und Schwangere. Für weiter entfernte Gebiete erfolgen die Bevorratung und Ausgabe für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Schwangere.

Tablettenpackungen aus der Notfallbevorratung

Die für den Notfall bevorrateten Tabletten sind in Schachteln mit einem 4er-Blister verpackt. Jede Tablette enthält jeweils 65 Milligramm Kaliumiodid.

Verfügbarkeit von rezeptfreien Kaliumiodidtabletten

Bitte beachten Sie den Hinweis auf der Startseite!